“Fertig mit Schmerzen” ÖSV-Technik-Spezialistin gibt Karriereende bekannt
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Alle bereits gekauften Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit für den Renntag, der auf der Karte steht. Das trifft auf alle Kartenkategorien, ausgenommen die „Weltcup-Club-Karten“, zu. An beiden Tagen besteht jedoch die Möglichkeit, gekaufte Karten umzutauschen.
ÖSV-Ass vor Comeback nach Verletzungspause
Sie wird bis nach Weihnachten pausieren und dann auf die Piste zurückkehren. Beim ersten Ski-Rennen der neuen Weltcup-Saison werden gleich zwei Vorarlberger Läufer an den Start gehen. Sowohl Christian Hirschbühl als auch Marcel Mathis sind für den Riesentorlauf am Sonntag in Sölden nominiert. Nachdem sich die 30-Jährige Anfang Oktober bei einem Trainingssturz in Sölden verletzt hat, musste sich die Technikspezialistin einer Operation unterziehen.
- (+1,78), Elisabeth Kappaurer verbesserte sich um acht Ränge auf Position 14 (+1,88).
- Die Vorarlbergerin wurde vor zehn Jahren Kombinations-Juniorenweltmeisterin.
- Kappaurer debütierte vor zehn Jahren im Weltcup und fuhr in 47 Rennen 10 Mal unter die besten 15.
- Während ihrer Karriere musste die Vorarlbergerin einige schwere Rückschläge hinnehmen.
- Und um die finanzielle Basis für künftige olympische Erfolge zu legen, wurde die Initiative „Going for Gold – der Vorarlberger Olympiatraum 2018“ gestartet.
- Eine Woche nach dem Gurgl-Slalom geht es für die heimischen Riesentorläuferinnen schon kommendes Wochenende in Übersee weiter.
Kappaurer nach Trainingssturz am Knie operiert
Seit 2006 nahm kein Vorarlberger Skifahrer mehr bei einem alpinen olympischen Skibewerb teil. Ende des Monats startet die neue Ski-Weltcupsaison der Alpinen in Sölden. Ob bei der WM im Februar 2015 in Vail ein(e) Vorarlberger(in) mit von der Partie sein wird, ist unsicher. Bei Olympia in Sotschi suchte man vergeblich nach Ländle-Skiläufern. Kaum jemand hatte Elisabeth Kappaurer nach ihren schweren Verletzungen ein Comeback im Skiweltcup zugetraut. Doch die Vorarlbergerin gab nie auf, kämpfte sich zurück und fuhr im vergangenen Winter schon wieder in die Top 15.
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Olympiasieger auf der Normalschanze Anton (Toni) Innauer; weiters war der SC Bezau mit den Alpinen Skiläufern Patrick und Katja Wirth, Veronika Kappaurer und Cornelia Meusburger über viele Jahre im Weltcup vertreten. Aktuell fährt vom SC-Bezau Elisabeth Kappaurer im Alpinen-Weltcup. User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw.
"LetzFetz (locker, vollgas drauf los) – das ist mein Motto. Das lebe ich in meinen sportlichen Aufgaben und Zielen, in der Zusammenarbeit mit kappaurer elisabeth meinen Partnern und im Privatleben. #letzfetz – meine Art." Die Leidensgeschichte von Elisabeth Kappaurer ist eine lange. Begonnen hat sie im November 2015 als sie bei einem FIS-Riesentorlauf auf der Diavolezza (Sz) einfädelte. Da erlitt sie einen Knorpelschaden im rechten Knie und musste operiert werden, konnte aber bereits nach zwei Monaten wieder ein Comeback geben.
Nicht ganz zwei Monate nach ihrer Knorpelverletzung im linken Knie, die eine Operation notwendig machte, steht Elisabeth Kappaurer vor dem Comeback im Alpinen Ski-Weltcup. „Ich habe natürlich sofort bemerkt, dass etwas nicht stimmt, und es war eine Achterbahn der Gefühle. Natürlich fragt man sich, warum erneut ein Rückschlag passieren muss.
Doch die einstige Juniorenweltmeisterin kehrt in der kommenden Saison in den Rennzirkus zurück. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich mit Innauer + (f)acts einen Partner gefunden habe der mir hilft meine sportlichen Ziele verfolgen und verwirklichen zu können. Sie unterstützen und begleiten mich auf meinem sportlichen Weg."
Bester Österreicher wurde Zugsführer Bernhard Tritscher auf Platz 10. Beste Österreicherin wurde Gefreiter Barbara Walchhofer auf Platz 9. Stefanie Böhler (GER) holte sich WM-Gold vor Lea Einfalt (SLO, Silber) und Anna Medvedeva (RUS, Bronze).
Stephanie Brunner
„In den letzten Wochen war es jeden Tag ungewiss, wie mein Knie auf das Training auf und abseits der Piste reagieren würde. Ein qualitativ gutes Training ist einfach nicht möglich, wenn man nicht schmerzfrei ist“, sagte die 30-Jährige. Die in ihrer Skikarriere von zahlreichen Verletzungen zurückgeworfene Vorarlbergerin meldete sich mit Rang 14 als beste Österreicherin zurück. Die 19-jährige Tirolerin erlitt eine Blessur am linken Sprunggelenk und fällt laut ÖSV-Angaben fünf bis sechs Wochen aus.
Ihre Beine sind vernarbt, ihre Seele, und das ist viel wichtiger, ist es nicht. Die Bezauerin kann immer noch lächeln, hat sich ihren Optimismus, ihre Frohnatur bewahrt. Obwohl drei Jahre hinter ihr liegen, die sie an die Grenzen des Ertragbaren geführt haben. 2018 erlitt Kappaurer links einen Schien- und Wadenbeinbruch. Ein Jahr später, bei ihrem ersten Schneekurs nach ihrer Genesung, brach sie sich in Argentinien rechts das Schien- und Wadenbein und zog sich links einen Schienbeinkopf-Trümmerbruch zu; eine geradezu teuflische Verletzung. Es hätte der sympathischen Skirennläuferin niemand verdenken können, wenn sie nach dieser Verletzung kein Comeback mehr angestrebt hätte.
Die anderen neun Plätze für den Riesentorlauf sind schon vorab fixiert worden. Die Entscheidung über die Startplätze für den Damen-Riesentorlauf am Samstag steht noch aus. Gute Chancen haben jedenfalls auch die beiden Vorarlbergerinnen Nina Ortlieb und Elisabeth Kappaurer. Marcel Mathis sicherte sich das zehnte und letzte ÖSV-Ticket für den Weltcup-Auftakt. Der Hohenemser setzte sich in der direkten Auscheidung gegen den 23-jährigen Daniel Meier aus Nofels durch.